Category Archives for "Andersdenker"

Hier findet sich nützliche oder kuriosen
Rund um die drei Säulen:

Anders denken
Regel brechen
Lernen zu verlernen

Wohin geht Ihre Unternehmer-Reise?

"Als erstes arbeite ich einmal meine Aufträge ab
und dann ...."

Stellen Sie sich folgende Situation vor. Sie gehen in ein Reisebüro und der freundliche, hilfsbereite Servicemitarbeiter fragt Sie: "Wohin soll es dann gehen? In die Sonne, oder zum Ski fahren?" und Sie antworten "Egal, Hauptsache Urlaub". "Ok, mit dem Auto, per Zug oder Flieger? Allein oder mit der Familie? Auf jede Frage folgt die Antwort:" Egal, Hauptsache raus aus dem Alltag!" Was würde passieren? Nun Sie lachen vielleicht an dieser Stelle, aber mal ehrlich, haben Sie ein KLARES Bild davon, wo Ihr Unternehmen in den nächsten 36 Monaten steht? Sehen Sie Bilder? Hören Sie Kundenstimmen? Was sagen Branchenkenner über Ihr Unternehmen

Wer heute eine Reise antritt, benutzt entweder ein Navigationssystem und gibt eine möglichst klare Zielbeschreibung ein oder er schaut sich z.B. auf Google-Maps sein Reiseziel von Zuhause aus über das Internet an, um ein klares Bild von der Örtlichkeit zu bekommen. 

Schnell, schneller - am schnellsten?
Die Welt ist im Wandel, in einem schnellen Wandel. Die aktuellen und zukünftigen Trends, egal ob technologisch, ökonomisch oder kultureller Art, haben heute bereits einen großen Einfluss auf Gesellschaft, Produkte oder den Service. Sie verändern die horizontalen und vertikalen Wertschöpfungsketten.
Diese Entwicklungen sind ein weiterer wichtiger Grund, über das eigene Geschäftsmodell nachzudenken und vielleicht sogar neue Chancen zu nutzen und komplett neu zu starten.
Betrachten wir unsere private Welt. Mobilfunk, Smartphone, Social Media wie Google und Facebook haben die Art, wie wir Informationen austauschen komplett verändert.

Dabei ist das I-Phone gerade einmal 10 Jahre alt! Techniken wie 3D-Druck, Virtuelle/Augmented Reality und das Internet verändern komplette Industriezweige, schaffen ganz neue Angebote, neue Zielgruppen, schaffen neue Chancen, zerstören aber auch ganze Industriezweige und Dienstleistungsbranchen. Denken Sie nur mal an Uber und die Taxibranche.

Wann ist Ihr Industriezweig oder Ihre Dienstleistung dran?
Es gilt zu handeln und das möglichst schnell. Doch wie sieht dabei Ihr erster Schritt aus? Sie brauchen eine Vision. Ein klares Bild davon, wo die Reise für Ihr unternehmen hingeht. Eine Vision, die auch Ihre Kunden und Mitarbeiter verstehen. Kein Geschwafel mit vielen Trendwörtern, das in tagelangem Workshops entwickelt wurde, aber von Ihrem Umfeld nicht annähernd verstanden wird.

Zusammenfassung

  • Wo steht meine Firma in 3 Jahren? Wie sieht mein Ziel aus?
  • Was ist das Produkt, der Service, die Dienstleistung, mit dem ich meine Kunden überrasche?
  • Was sagen Kunden über unsere Firma, und wer sind dann meine Kunden überhaupt?
  • Wie sieht der Markt in meiner Branche aus?
  • Gibt es neue Trends, ist meine Firma ein Trendsetter oder gar auf dem Weg zu einem neuen "Hidden Champion" zu werden?
  • Kampf der Talente! ???. Welche neuen Mitarbeiter kommen in unsere Firma, und warum möchten sie gerade bei uns arbeiten?

Digitalisierung im Mittelstand: Der größte UNSINN aller Zeiten?

"Ich habe über Monate volle Auftragsbücher, warum soll ich mich mit solchen Dingen belasten?"

Geht es um die Zukunft des deutschen Mittelstandes, scheint man an Buzzwords nicht mehr vorbei zu kommen. Überall hören und lesen wir von Industrie 4.0, Digitalisierung, Cloud-Computing und das Internet der Dinge (IoT). Wer heute noch auf die herkömmliche Art produziert, seine Dienstleistungen anbietet oder Daten noch aus Sicherheitsgründen über Datenträger von A nach B transportiert, den wird es Morgen nicht mehr geben, es sei denn.... er digitalisiert sein Unternehmen. Aber was heißt das genau für Sie als Mittelständler?

Digitalisierung ist wichtig.
Ja sicherlich. Aber gilt das wirklich auch für Ihre Branche? Ich höre schon Ihr Aber - ‚Aber ich bin doch kein Start-Up, sondern ein traditioneller Handwerksbetrieb' ‚oder ‚ein kleiner Mittelständler'. Und ich höre ganz tief drin die Hoffnung, dass dieser Kelch an Ihnen vorüberziehen möge.

Volle Auftragsbücher
Schließlich haben Sie gut zu tun und die Auftragsbücher sind voll. Warum also sich mit Dingen beschäftigen, die Sie aktuell noch weiter ‚belasten'? Also warum gerade jetzt mit neuen Produkten, Techniken oder Dienstleistungen auseinandersetzen, wenn Sie eigentlich gerade mal heilfroh sind, wenn Sie es schaffen, die zu viel angenommenen Aufträge abzuarbeiten.

Nokia, Kodak und die Kutschenbauer
Genau so dachten allerdings auch mal Unternehmen wie Nokia, Kodak oder auch ganz kleine Mittelständler wie Videoverleiher oder Kutschenbauer. Die hatten auch keine Zeit, volle Auftragsbücher und waren sich ihrer Sache sehr sicher, bis....

Rückblick
Bleiben wir noch einen Augenblick bei den vollen Auftragsbüchern. Wir alle kennen die Geschichte vom Holzfäller, der mit der stumpfen Axt, der auf die zu fällenden Bäume einhaut und ein Wandersmann der des Weges kommt, gibt ihm den wohlgesinnten Rat die Axt zu schärfen. Daraufhin erfolgt die Antwort des Holzfällers: "Keine Zeit, ich muss erst noch die restlichen 50 Bäume fällen". Genauso ist es mit der "Digitalisierung".

Es geht darum, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Damit Sie auch in fünf Jahren noch am Markt sind. Auch wenn Sie nicht so groß sind wie Kodak oder Nokia. Gerade dann. Denn es sind nicht die Großen der Industrie, die flexibel auf Veränderungen eingehen. Es sind kleine, innovative hungrige Unternehmer wie Sie mit Ideen und Lösungen für Probleme, die es schaffen, Ihre Komfortzone zu verlassen und anders zu denken. Es sind Menschen wie Edison, Ford oder Steve Jobs, die ein klares Bild vor Augen hatten, eine Vision!

Wie sieht Ihre Vision Ihres Unternehmens aus?

Zusammenfassung

  • Wie sieht Ihr Bild der Zukunft aus?
  • Wie sehen zukünftige Mitarbeiter in Ihrem Unternehme aus?
  • Wer ist Ihr Kunde und welche Ansprüche stellt er an Sie, welche an das Unternehmen
  • Wo wird er Sie suchen und wird er Sie finden?
  • Was unterscheidet Sie vom Mitbewerber?
  • Warum sollte der Kunde Ihren Service wählen und nicht den des Mitbewerbers?

Der Perspektivenwechsel: Wie Andersdenken zu mehr Zeit führen kann

"Über Monate volle Auftragsbücher, nie ging es dem Handwerk so gut - doch....."

Glücklich kann sich der Hausbesitzer oder Mieter schätzen, wenn er nach verzweifelten Telefonaten endlich einen Handwerker gefunden hat, der noch einen Termin in den nächsten Tagen frei hat. Noch glücklicher, wenn dann der Handwerker den Termin nicht nur zusagt, sondern auch wirklich vorbei kommt. Die Zinspolitik trägt zum großen Teil mit dazu bei.
Warum also das Geld auf der Bank für 0.0 x % liegen lassen, wenn man ein neues Bad, die Heizung oder die Außenanlagen erneuern kann, bevor der Zins vielleicht wieder steigt.
Das freut das Handwerkerherz und doch gibt es eine Kehrseite dieser Medaille.

Keine Zeit für Familie, Freunde, Hobby oder den Sport!
Mal ganz ehrlich, wann haben Sie das letzte mal mit Ihren Liebsten verbracht. Wann das letzte mal ein Glas Rotwein mit Ihren Freunden auf der tollen Terrasse mit tollen Gesprächen geführt.
Wann das letzte mal im Fitnessstudio gewesen oder eine Runde mit den neuen individuell angepassten Joggingschuhen gelaufen.

"Volle Auftragsbücher - versus Zeit für das Wesentliche"
Ist es denn nicht möglich, beides irgendwie in Einklang zu bringen. Ich sage JA, es ist möglich.
Wir leben glücklicherweise in einem Zeitalter, wo es viel digitale Helfer gibt, die immer wieder kehrende Prozess schneller und einfacher erledigen. Doch leider haben wir keine Zeit uns in diese Thema einzuarbeiten, da ja volle Auftragsbücher vorliegen. OK das warst dann für das Erste.

Wenn ich haben will, dass sich die Dinge in meinem Leben verändern - dann muss ich die Dinge in meinem Leben verändert!

Vier Punkte, wie Sie die 6-10 h pro Woche Zeit einsparen.

1) Eigenverantwortliches Handeln der Mitarbeiter

Mal ehrlich, Ist es nicht toll, wenn alle Ihre Mitarbeiter Sie, den Chef fragen wie das geht, wo das steht und warum das so ist. Doch im Umkehrschluss bedeute das, Sie arbeiten IM statt AM Unternehmen. Ob Vorarbeiter, Meister, Sekretärin oder der Facharbeiter. Jeder hat durch seine Ausbildung und seiner Praxis sich eine gewisse Expertise erarbeitet.

Wichtig ist, wer wachsen will braucht Freiheiten, muss Fehler machen damit er wächst, trägt Verantwortung und erhält eine gewisse Kompetenz. Geben Sie ihren Mitarbeiter diese Gefühl und Sie werden sehen, zu was diese alles im Stande sind. Im Übrigen, dafür erhält der Mitarbeiter ein monatliches Gehalt.

2) Stop mit dem Monkey-Management

Chef ich hab da mal ein Problem, habe Sie 5 min Zeit?
Im Management spricht man vom Monkey-Management. Der Mitarbeit hat ein Problem, aber anstatt er es selber löst, geht er zum Vorgesetzten, in der Hoffnung der löst das schon und er kann fortfahren mich seine altäglichen Arbeit. Und in vielen Fällen gelingt dem Mitarbeiter das auch, der Chef nimmt sich (siehe Punkt 1) diesem Problem an.

Wie könnte es anders gehen? Fragen Sie doch einfach einmal den Mitarbeiter, ob er das Problem nicht einfach in ein paar Zeilen schriftlich verfassen kann, da Sie gerade eine wichtige Arbeit beenden müssen, sich aber dann bei nächster Gelegenheit dem Problem widmen, sobald Sie es schriftlich auf Ihrem Schreibtisch o als E-Mail. Sie werden überrascht sein, wie wenig schriftliche Problem auf Ihrem Schreibtisch landen. Denn in der Regel ist es so, wenn der Mitarbeiter das Problem  niederschreibt, wird er in den meisten Fällen selbst eine Lösung dafür finden.

3) Wiederkehrende Aufgaben automatisieren

Wie of kommt es vor, dass Sie Abläufe in Ihrem Unternehmen haben, die immer gleich oder ähnlich ablaufen. Jeden Morgen der gleich Ablauf wie z.B.

  • Den Servicewagen beladen
  • Werkzeuge und Feetings, die für die alltäglichen Arbeiten auf der Baustelle benötigt werden
  • Bestandsaufnahmen beim Kunden
  • Servicearbeiten an der Heizung beim Kunden Vorort


Erstell Sie sich einmal eine Liste in der Sie immer wiederkehrende Arbeiten dort vermerken. Einmal im Monat überprüfen Sie diese Liste und klären ob man für dies Abläufe / Arbeiten  keine Checkliste erstellen kann, ähnlich wie bei den Piloten eines Flugzeuges der vor dem Start seien Checkliste abhackt. Sie stellen so gleichzeitig sicher, dass wichtige Dinge nicht vergessen werden.

4) Der Einsatz von "digitalen" Helfer

Die Ergänzung zu Punkt 3 ist einmal zu überprüfen. Im Privaten nutzen wir sie für alles. Wir buchen Reisen, checken die Bahn- und Flugzeiten, bestellen bei Amazon und Co, buchen im Portal ein Hotelzimmer. Bei all diesen Tools sind Tablet, Smartphone und Co tief im Alltag integriert. Doch wie sieht es im Betrieb aus. Noch immer fährt man auf die Baustelle mit Zollstock, einem Block Papier und erfasst das ganze wie vor 100 Jahren.

überprüfen Sie nun, in wie weit man diese Arbeiten z.B durch Tools, Programme oder z.B. einer App ersetzen kann. Hier nur ein kleiner Auszug:

  • Programme wie Evernote, OneNote und viele andere bieten einfach Möglichkeiten Skizzen oder Fotos mit Informationen zu versehen
  • Apps wie FlyingRuler ermöglichen digitale Zollstöcke, RoomScan erfasst die Räume digital
  • Mit BussinesCard Reader oder FullContakt  automatisieren  Visitenkarten bei Messebesuchen. 

Was bedeute das nun im Klartext. Wir alle haben 24h Zeit, ob erfolgreich oder nur Durchschnitt.
Was wir mit diesen 24 h anfangen liegt alleine an uns. Nämlich, welche Aufmerksamkeit gebe ich den Dingen um mich herum.Die Praxis hat gezeigt, dass durch einfache Veränderungen der Prozesse ein Einsparungspotenzial von 6-10 h pro Woche möglich ist. Es loht sich den Betrieb mit praktischen Helferlein auf Autopilot zu stellen.

Schreiben Sie uns eine E-Mail,  wir unterstützen Sie gerne dabei wieder mehr Zeit für das Wesentliche zu haben.

Zusammenfassung

  • Geben Sie Ihren Mitarbeiter Freiheit, Verantwortung und Kompetenz
  • Lassen Sie den Mitarbeiter das Problem schriftlich verfassen (Monkey-Mangement)
  • Erstellen Sie eine Liste mit wiederkehrenden Aufgaben und prüfen Sie diese mind. einmal im Monat.
  • Prüfen Sie Tools und Apps, die diese Aufgaben erledigen können
  • Messebesuch, Netzwerkveranstaltungen - Automatisieren der Kontakten mit geeigneten Programmen