Der Perspektivenwechsel: Wie Andersdenken zu mehr Zeit führen kann

"Über Monate volle Auftragsbücher, nie ging es dem Handwerk so gut - doch....."

Glücklich kann sich der Hausbesitzer oder Mieter schätzen, wenn er nach verzweifelten Telefonaten endlich einen Handwerker gefunden hat, der noch einen Termin in den nächsten Tagen frei hat. Noch glücklicher, wenn dann der Handwerker den Termin nicht nur zusagt, sondern auch wirklich vorbei kommt. Die Zinspolitik trägt zum großen Teil mit dazu bei.
Warum also das Geld auf der Bank für 0.0 x % liegen lassen, wenn man ein neues Bad, die Heizung oder die Außenanlagen erneuern kann, bevor der Zins vielleicht wieder steigt.
Das freut das Handwerkerherz und doch gibt es eine Kehrseite dieser Medaille.

Keine Zeit für Familie, Freunde, Hobby oder den Sport!
Mal ganz ehrlich, wann haben Sie das letzte mal mit Ihren Liebsten verbracht. Wann das letzte mal ein Glas Rotwein mit Ihren Freunden auf der tollen Terrasse mit tollen Gesprächen geführt.
Wann das letzte mal im Fitnessstudio gewesen oder eine Runde mit den neuen individuell angepassten Joggingschuhen gelaufen.

"Volle Auftragsbücher - versus Zeit für das Wesentliche"
Ist es denn nicht möglich, beides irgendwie in Einklang zu bringen. Ich sage JA, es ist möglich.
Wir leben glücklicherweise in einem Zeitalter, wo es viel digitale Helfer gibt, die immer wieder kehrende Prozess schneller und einfacher erledigen. Doch leider haben wir keine Zeit uns in diese Thema einzuarbeiten, da ja volle Auftragsbücher vorliegen. OK das warst dann für das Erste.

Wenn ich haben will, dass sich die Dinge in meinem Leben verändern - dann muss ich die Dinge in meinem Leben verändert!

Vier Punkte, wie Sie die 6-10 h pro Woche Zeit einsparen.

1) Eigenverantwortliches Handeln der Mitarbeiter

Mal ehrlich, Ist es nicht toll, wenn alle Ihre Mitarbeiter Sie, den Chef fragen wie das geht, wo das steht und warum das so ist. Doch im Umkehrschluss bedeute das, Sie arbeiten IM statt AM Unternehmen. Ob Vorarbeiter, Meister, Sekretärin oder der Facharbeiter. Jeder hat durch seine Ausbildung und seiner Praxis sich eine gewisse Expertise erarbeitet.

Wichtig ist, wer wachsen will braucht Freiheiten, muss Fehler machen damit er wächst, trägt Verantwortung und erhält eine gewisse Kompetenz. Geben Sie ihren Mitarbeiter diese Gefühl und Sie werden sehen, zu was diese alles im Stande sind. Im Übrigen, dafür erhält der Mitarbeiter ein monatliches Gehalt.

2) Stop mit dem Monkey-Management

Chef ich hab da mal ein Problem, habe Sie 5 min Zeit?
Im Management spricht man vom Monkey-Management. Der Mitarbeit hat ein Problem, aber anstatt er es selber löst, geht er zum Vorgesetzten, in der Hoffnung der löst das schon und er kann fortfahren mich seine altäglichen Arbeit. Und in vielen Fällen gelingt dem Mitarbeiter das auch, der Chef nimmt sich (siehe Punkt 1) diesem Problem an.

Wie könnte es anders gehen? Fragen Sie doch einfach einmal den Mitarbeiter, ob er das Problem nicht einfach in ein paar Zeilen schriftlich verfassen kann, da Sie gerade eine wichtige Arbeit beenden müssen, sich aber dann bei nächster Gelegenheit dem Problem widmen, sobald Sie es schriftlich auf Ihrem Schreibtisch o als E-Mail. Sie werden überrascht sein, wie wenig schriftliche Problem auf Ihrem Schreibtisch landen. Denn in der Regel ist es so, wenn der Mitarbeiter das Problem  niederschreibt, wird er in den meisten Fällen selbst eine Lösung dafür finden.

3) Wiederkehrende Aufgaben automatisieren

Wie of kommt es vor, dass Sie Abläufe in Ihrem Unternehmen haben, die immer gleich oder ähnlich ablaufen. Jeden Morgen der gleich Ablauf wie z.B.

  • Den Servicewagen beladen
  • Werkzeuge und Feetings, die für die alltäglichen Arbeiten auf der Baustelle benötigt werden
  • Bestandsaufnahmen beim Kunden
  • Servicearbeiten an der Heizung beim Kunden Vorort


Erstell Sie sich einmal eine Liste in der Sie immer wiederkehrende Arbeiten dort vermerken. Einmal im Monat überprüfen Sie diese Liste und klären ob man für dies Abläufe / Arbeiten  keine Checkliste erstellen kann, ähnlich wie bei den Piloten eines Flugzeuges der vor dem Start seien Checkliste abhackt. Sie stellen so gleichzeitig sicher, dass wichtige Dinge nicht vergessen werden.

4) Der Einsatz von "digitalen" Helfer

Die Ergänzung zu Punkt 3 ist einmal zu überprüfen. Im Privaten nutzen wir sie für alles. Wir buchen Reisen, checken die Bahn- und Flugzeiten, bestellen bei Amazon und Co, buchen im Portal ein Hotelzimmer. Bei all diesen Tools sind Tablet, Smartphone und Co tief im Alltag integriert. Doch wie sieht es im Betrieb aus. Noch immer fährt man auf die Baustelle mit Zollstock, einem Block Papier und erfasst das ganze wie vor 100 Jahren.

überprüfen Sie nun, in wie weit man diese Arbeiten z.B durch Tools, Programme oder z.B. einer App ersetzen kann. Hier nur ein kleiner Auszug:

  • Programme wie Evernote, OneNote und viele andere bieten einfach Möglichkeiten Skizzen oder Fotos mit Informationen zu versehen
  • Apps wie FlyingRuler ermöglichen digitale Zollstöcke, RoomScan erfasst die Räume digital
  • Mit BussinesCard Reader oder FullContakt  automatisieren  Visitenkarten bei Messebesuchen. 

Was bedeute das nun im Klartext. Wir alle haben 24h Zeit, ob erfolgreich oder nur Durchschnitt.
Was wir mit diesen 24 h anfangen liegt alleine an uns. Nämlich, welche Aufmerksamkeit gebe ich den Dingen um mich herum.Die Praxis hat gezeigt, dass durch einfache Veränderungen der Prozesse ein Einsparungspotenzial von 6-10 h pro Woche möglich ist. Es loht sich den Betrieb mit praktischen Helferlein auf Autopilot zu stellen.

Schreiben Sie uns eine E-Mail,  wir unterstützen Sie gerne dabei wieder mehr Zeit für das Wesentliche zu haben.

Zusammenfassung

  • Geben Sie Ihren Mitarbeiter Freiheit, Verantwortung und Kompetenz
  • Lassen Sie den Mitarbeiter das Problem schriftlich verfassen (Monkey-Mangement)
  • Erstellen Sie eine Liste mit wiederkehrenden Aufgaben und prüfen Sie diese mind. einmal im Monat.
  • Prüfen Sie Tools und Apps, die diese Aufgaben erledigen können
  • Messebesuch, Netzwerkveranstaltungen - Automatisieren der Kontakten mit geeigneten Programmen

Helmut Eberz

Meine Mission ist es, Inhaber von Handwerksbetrieben zu helfen, "Auftragsbücher und Zeit für die wichtigen Dinge im Leben" so zu verbinden, dass das Unternehmen gesund wächst. Zu diesem Thema bin ich nicht nur Botschafter, sondern als UnternehmerRebell unterwegs. Ich kann einfach nicht anders: Mein Herz schlägt schon immer für den Mittelstand, denn er ist die Stütze der deutschen Wirtschaft!

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