Digitalisierung im Mittelstand: Der größte UNSINN aller Zeiten?

"Ich habe über Monate volle Auftragsbücher, warum soll ich mich mit solchen Dingen belasten?"

Geht es um die Zukunft des deutschen Mittelstandes, scheint man an Buzzwords nicht mehr vorbei zu kommen. Überall hören und lesen wir von Industrie 4.0, Digitalisierung, Cloud-Computing und das Internet der Dinge (IoT). Wer heute noch auf die herkömmliche Art produziert, seine Dienstleistungen anbietet oder Daten noch aus Sicherheitsgründen über Datenträger von A nach B transportiert, den wird es Morgen nicht mehr geben, es sei denn.... er digitalisiert sein Unternehmen. Aber was heißt das genau für Sie als Mittelständler?

Digitalisierung ist wichtig.
Ja sicherlich. Aber gilt das wirklich auch für Ihre Branche? Ich höre schon Ihr Aber - ‚Aber ich bin doch kein Start-Up, sondern ein traditioneller Handwerksbetrieb' ‚oder ‚ein kleiner Mittelständler'. Und ich höre ganz tief drin die Hoffnung, dass dieser Kelch an Ihnen vorüberziehen möge.

Volle Auftragsbücher
Schließlich haben Sie gut zu tun und die Auftragsbücher sind voll. Warum also sich mit Dingen beschäftigen, die Sie aktuell noch weiter ‚belasten'? Also warum gerade jetzt mit neuen Produkten, Techniken oder Dienstleistungen auseinandersetzen, wenn Sie eigentlich gerade mal heilfroh sind, wenn Sie es schaffen, die zu viel angenommenen Aufträge abzuarbeiten.

Nokia, Kodak und die Kutschenbauer
Genau so dachten allerdings auch mal Unternehmen wie Nokia, Kodak oder auch ganz kleine Mittelständler wie Videoverleiher oder Kutschenbauer. Die hatten auch keine Zeit, volle Auftragsbücher und waren sich ihrer Sache sehr sicher, bis....

Rückblick
Bleiben wir noch einen Augenblick bei den vollen Auftragsbüchern. Wir alle kennen die Geschichte vom Holzfäller, der mit der stumpfen Axt, der auf die zu fällenden Bäume einhaut und ein Wandersmann der des Weges kommt, gibt ihm den wohlgesinnten Rat die Axt zu schärfen. Daraufhin erfolgt die Antwort des Holzfällers: "Keine Zeit, ich muss erst noch die restlichen 50 Bäume fällen". Genauso ist es mit der "Digitalisierung".

Es geht darum, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Damit Sie auch in fünf Jahren noch am Markt sind. Auch wenn Sie nicht so groß sind wie Kodak oder Nokia. Gerade dann. Denn es sind nicht die Großen der Industrie, die flexibel auf Veränderungen eingehen. Es sind kleine, innovative hungrige Unternehmer wie Sie mit Ideen und Lösungen für Probleme, die es schaffen, Ihre Komfortzone zu verlassen und anders zu denken. Es sind Menschen wie Edison, Ford oder Steve Jobs, die ein klares Bild vor Augen hatten, eine Vision!

Wie sieht Ihre Vision Ihres Unternehmens aus?

Zusammenfassung

  • Wie sieht Ihr Bild der Zukunft aus?
  • Wie sehen zukünftige Mitarbeiter in Ihrem Unternehme aus?
  • Wer ist Ihr Kunde und welche Ansprüche stellt er an Sie, welche an das Unternehmen
  • Wo wird er Sie suchen und wird er Sie finden?
  • Was unterscheidet Sie vom Mitbewerber?
  • Warum sollte der Kunde Ihren Service wählen und nicht den des Mitbewerbers?

Helmut Eberz

Meine Mission ist es, Inhaber von Handwerksbetrieben zu helfen, "Auftragsbücher und Zeit für die wichtigen Dinge im Leben" so zu verbinden, dass das Unternehmen gesund wächst. Zu diesem Thema bin ich nicht nur Botschafter, sondern als UnternehmerRebell unterwegs. Ich kann einfach nicht anders: Mein Herz schlägt schon immer für den Mittelstand, denn er ist die Stütze der deutschen Wirtschaft!

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